Die Klasse 4b im Schullandheim

Endlich Schullandheim

 

Auf gings am 26. März ins Schullandheim Haslau! Wir, die Klasse 4b, waren aufgeregt und gespannt auf die Tage, die vor uns lagen. Unser beständiger Begleiter war der Sonnenschein und ein strahlend blauer Himmel. So konnten wir schon gleich am ersten Tag die weitläufigen Spiel- und Tobewiesen erkunden. Am Kickerautomaten war die Spielfreude von uns Fußballern unbezähmbar.

Am zweiten Tag beeindruckten die Höhlen des Laubensteingebirges, die wir im Höhlenmuseum besichtigen konnten. Nachmittags ging es zur Frasdorferhütte, immer bergauf, so dass wir uns Wanderstöcke zum Hochschieben suchten. In den Schneefeldern konnten wir für dieses Jahr ein letztes Mal durch den Schnee rutschen.

Die Spielgerätefabrik Richter erwartete uns am Mittwoch. Viele spannnende Geräte probierten wir übermütig aus. Am Nachmittag besuchten uns Frau Amann und Frau Seidl .

Am Donnerstag ging es endlich zum Chiemsee und mit dem Schiff zu den Inseln. Die vielen Prunkräume im Schloss waren beeindruckend. Die Fraueninsel jedoch durften wir alleine erkunden. Mann, sind wir an diesem Tag viel gelaufen! Der anstrengende steile Weg von Frasdorf bis zum Schullandheim wird uns unvergessen bleiben. Aber das gute Essen hat uns immer wieder entschädigt, bis zu vier Portionen haben wir mühelos verschlungen. Müde und zufrieden sind wir schon um 22 Uhr eingeschlafen. Na, da haben sich wohl unsere Lehrer gefreut.

 Klasse 4b

„Vertrauen, Freundschaft, Teamarbeit“ Klassenprojekt der Klasse 4b im Sagberghaus

 

Am Mittwoch, den 28.03.2012, besuchten wir, das sind Ines Amann, Schulsozialarbeiterin von Pro Arbeit Rosenheim e.V. und ich, Michaela Seidl, die Klasse 4b während ihres Schullandheimaufenthalts im Sagberghaus. Ich bin Studentin der Sozialen Arbeit und leiste bis Schuljahresende mein praktisches Studiensemester bei Frau Amann ab.

Meine Aufgabe war es ein Nachmittagsprojekt zum Thema „Stärkung der Klassengemeinschaft“ zu planen und mit den Schülern durchzuführen. Wir begannen unsere gemeinsame Zeit mit einer Befindlichkeitsrunde. Die Kinder konnte erzählen, wie es ihnen im Moment geht, wie es ihnen im Schullandheim gefällt und worauf sie sich noch am meisten freuen. Dann kam die erste Übung, die darin bestand, dass sich die Kinder in Gruppen von ca. 4 Schülern mit verbundenen Augen durchs Gelände führen durften, wobei nur das letzte Kind sehen konnte. Hierbei lernten sie sich zu vertrauen und aufeinander acht zu geben.

Nach einer Pause, die die Kinder hervorragend in der Natur nutzen, wagten wir uns an den „heißen Draht“. Hierfür wurde ein Seil ca. 50 cm über dem Boden gespannt. Alle Kinder müssen dann ohne Hilfsmittel von der einen Seite des Seils auf die andere gelangen ohne das Seil zu berühren. Die große Herausforderung dabei ist, dass die über das Seil drüber müssen, unten durch oder daneben vorbei gilt nicht. Die Übung ist nur dann geschafft ist, wenn alle Kinder auf der anderen Seite angekommen sind. Wird das Seil berührt müssen alle Kinder, auch die, die bereits auf der anderen Seite angekommen sind wieder zurück und die Übung beginnt von vorne. Die Lösung für die schwierige Aufgabe bestand darin als Team zusammen zu arbeiten, damit alle Klassenkameraden den Draht passieren konnten. Dass sie ein gutes Team sind, stellten die Kinder der 4b sogleich unter Beweis. Mit großem Engagement und Ideenreichtum gelang es ihnen mit Bravour den Draht zu überwinden.

In der abschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, wie stolz die Kinder auf ihr Ergebnis waren. Die Rückmeldungen der Kinder zum Nachmittag  waren durchweg positiv und so konnten wir am frühen Abend die Klasse mit dem guten Gefühl verlassen gemeinsam die Klassengemeinschaft gestärkt zu haben.

Michaela Seidl